In den Wind reden: Die Sprachveränderung

Bei einer Genderdebatte unter dem Titel „Für eine sanfte Revolution der Sprache“ (siehe unten) sollen wir uns fragen, wie weit wir gekommen sind mit der Entwicklung einer „geschlechter- und gendergerechten Sprache“. Wir sind weit gekommen. Wie haben wir das geschafft? In zwei Schritten.

Der erste Schritt forderte eine „geschlechtergerechte“ Sprache, der zweite eine „gendergerechte“. Das ist nicht dasselbe. Im ersten Schritt  haben wir uns abgewöhnt, uns weiterhin eine Zusammengehörigkeit von Frauen und Männern vorzustellen. Stattdessen sollten wir Frauen und Männer als grundsätzlich getrennt voneinander ansehen. Im zweiten Schritt sollen wir das Geschlecht grundsätzlich in Frage stellen und neu denken. Darum geht es in diesem Teil.

Zunächst will ich ein Zitat voranstellen. Die erwähnte Genderdebatte findet im Rahmen des evangelischen Kirchentages im Lutherjahr statt. Da passt das. Bei Paulus (1. Korinther, 14.9) lesen wir: „Also auch ihr, wenn ihr mit Zungen redet, so ihr nicht eine deutliche Rede gebet, wie kann man wissen, was geredet ist? Denn ihr werdet in den Wind reden.“

Wir sollen gendern. Was steckt dahinter?

Das geheimnisvolle „gender“ kam mit der Weltfrauenkonferenz im Jahre 1995 in Peking in die Welt. Da trafen sich Nichtregierungsorganisationen, so genannte NGOs, also non-governmental organisations, die ihre Autorität daraus beziehen, dass sie als unabhängig gelten und so etwas wie das gute Gewissen der Welt verkörpern, weil sie Basisgruppen repräsentieren. Sie haben lediglich Beraterstatus, sie geben Empfehlungen an die Vereinten Nationen. Mehr nicht. Das wirkt harmlos.

Doch sowohl beim Stichwort „unabhängig“ als auch bei den „Empfehlungen“ wurde gemogelt. Die Teilnehmer waren keineswegs unabhängig, sie vertraten keine Bewegungen, die „von unten“ kommen – im Gegenteil: Man nennt sie auch das „gender establishment“. Ihre Vorgaben sollen „top down“ durchgeführt werden, von oben nach unten. Man sollte auch deshalb nicht von einer „Revolution“ sprechen, wie es im Titel der Genderdebatte heißt, sondern von einem Putsch.

Die großen Parteien haben längst Quoten. So ist sichergestellt, dass Aktivistinnen gefördert werden, die zwar als unabhängig gelten, aber der Regierung zuarbeiten. Damit haben sich die Spielregeln der westlichen Demokratien grundlegend verändert. Es gibt keine Diskussion mehr über Frauenthemen, die sind grundsätzlich abgesegnet und werden vom Steuerzahler finanziert. Die Quotenfrauen halten die Türen sperrangelweit auf; ihre Aufgabe ist es, alles, was von weitem so aussieht, als wäre es irgendwie gut für Frauen und schlecht für Männer, besinnungslos durchzuwinken. Wir haben längst eine Allparteien-Frauen-Regierung.

Claudia Nolte von der CDU bezahlte seinerzeit „ihre“ Leute und schickte sie zu einem Luxusurlaub nach Peking, wo sie sich als unabhängige Basisbewegung tarnten. Später wurden bei den Verträgen, die in Amsterdam beschlossen wurden, aus den Empfehlungen „Verpflichtungen“ gemacht, und die Frauen von Rot/Grün übernahmen begeistert, was „ihre“ Leute von langer Hand vorbereitet hatten. Egal von welcher Partei sie waren. Sie waren Frauen.

In Peking fand eine brausende Applaus-Veranstaltung statt. Die Weichen dazu waren schon bei Vorbereitungstreffen in New York gestellt worden. Die Journalistin Dale O’Leary hat an mehreren solcher „PrepComs“ teilgenommen und verraten, wie man da getrickst und getäuscht hat, wie Vereinbarungen gebrochen und wie Vertreter aus armen Ländern erpresst wurden.

Die Weltfrauenkonferenz war eine Halbweltfrauenkonferenz

Die Machtverhältnisse hatten sich verschoben: Ursprünglich sollten NGOs den politischen Vertretern der Vereinten Nationen Hilfestellungen bieten, inzwischen dominieren sie die. Frauenverbände aus reichen, westlichen Ländern sind um ein Vielfaches besser ausgestattet als die Regierungen armer Länder und nutzen schamlos ihren Standortvorteil, um Vertreter aus kleinen Ländern zu bloßen Statisten zu degradieren. Dale O’Leary beschreibt diesen neuen „Kolonialismus der weißen Frau“ in ihrem Buch ‚The Gender Agenda‘.

Natürlich herrschte in Peking ein männerfeindliches Klima. Was denn sonst? Es wurden pauschal alle Männer außen vor gelassen: „Männer raus!“, hieß die Parole. Das war die conditio sine qua non (Bedingung, ohne die es nicht geht). Daran hatten wir uns gewöhnt, seit wir die Trennungs-Propaganda-Sprache übernommen hatten, die ich beschrieben habe, als ich von dem ersten Schritt gesprochen habe ­– dem ersten Schritt in Richtung Geschlechtergerechtigkeit.

Streng genommen gibt es gar keine Frauenthemen, die nicht ebenso für Männer von Belang sind. Doch die Aktivistinnen der Weltfrauenkonferenz entziehen sich jedem Dialog; sie glauben offenbar selbst nicht, dass sich ihre Argumente in einer offenen und fairen Diskussion bewähren würden. Sie sind feige Despoten. Zuerst werden Beschlüsse ohne eine Möglichkeit der Mitwirkung von Männern gefasst, dann wird ihnen das Ergebnis vorgesetzt wie einem Verlierer, der bedingungslos kapituliert hat.

Frauen und Männer – das sagt man heute nur noch so

Die bekannteste Vordenkerin ist Judith Butler, die sich als Lesbin bezeichnet. Sie gehört zur Führungsspitze der IGLHR (International Gay and Lesbian Human Rights Commission), einer internationalen Homosexuellenorganisation und war aktiv an der Vorbereitung für die Weltfrauenkonferenz in Peking beteiligt. Ihr erklärtes Ziel ist die Dekonstruktion, also die Auflösung des Mann- und Frauseins.

Sie behauptet ausdrücklich, dass das soziale Geschlecht und der Körper „diskursiv“ hervorgebracht, also sozial konstruiert seien. Damit wird dem so genannten Diskurs eine überverhältnismäßige Bedeutung verliehen. In ihren Augen ist der Diskus sogar entscheidend. Im Rahmen historisch gewachsener „Sprache“, so meint sie, seien Bezeichnungen herausgebildet worden, welche aufgrund ständiger Wiederholungen den Charakter des „Unhinterfragbaren“ und „Natürlichen“ gewinnen würden.

Erst durch Sprache werde also etwas Natürliches geschaffen, zumindest etwas, das so aussieht und den Charakter des Natürlichen hat. Es sei folglich, so meint sie, nur eine Art Gewöhnung, dass wir unseren Körper und seine Anatomie aus einer zweigeschlechtlichen Perspektive als männlich oder weiblich bezeichnen.

Diese äußerst kühne These, für die es keine Begründung gibt, die aber mit Nachdruck vertreten wird, hat sich erfolgreich durchgesetzt. Nun verstehen wir auch, weshalb die Vertreter der Gender-Theorie so großen Wert auf Sprache legen und darauf bestehen, uns einen Sprachgebrauch vorzuschreiben, der zu der Erschaffung eines neuen Verständnisses von Mann und Frau führen soll.

Der Mensch kommt in die Bio-Tonne

Das Zauberwort „gender“ kommt in einer der Erklärungen von New York mehr als 200 Mal vor, doch kaum einer der angereisten Delegierten konnte damit etwas anfangen. Ihnen ging es nicht besser als uns. Viele dachten, „gender“ sei nur ein vornehmes Wort für „sex“, das man aus Rücksicht auf Teilnehmerinnen, die sich durch das Wort „Sex“ abgeschreckt fühlen könnten, eingeführt habe.

Die Delegierten mussten im Wörterbuch nachschauen. Da stand etwas vom „sozialen“ und vom „grammatischen“ Geschlecht. Sie konnten nicht ahnen, was sich da zusammenbraute: Die Gender-Perspektive sollte nicht etwa an die Stelle eines Blickes auf die Biologie treten; die sozialen Faktoren sollten nicht als Ergänzung, sondern als Ersatz für die natürlichen Einflüsse gesehen werden. Sonst wäre es auch nichts Neues; Soziologie gibt es schon lange. Neu war die vollständige Absage an die Natur, wie wir sie schon früh bei Simone de Beauvoir und – auf die Spitze getrieben – bei Judith Butler formuliert finden. Demnach haben wir nicht etwa ein natürliches und ein soziales Geschlecht, sondern nur noch ein soziales. Das stand so nicht im Wörterbuch. Da stand auch nicht, dass Lesben, Schwule und Transsexuelle neuerdings als eigenständige Geschlechter gelten.

Wie gelähmt haben wir die Ziele dieser „Pekinger Aktionsplattform“ über uns ergehen lassen, vorbei am Bundesrat, abseits jeder öffentlichen Diskussion. Erst so langsam wird deutlich, was wir uns da eingefangen haben und wie sehr es in unser Leben eingreift. Vorgesehen sind die Förderung von Homosexualität sowie die sexuelle Früherziehung in Schulen. Es ist außerdem vorgesehen, dass fünfzig Prozent aller Arbeitsplätze in allen Berufssparten mit Frauen zu besetzen sind, notfalls zwangsweise. Dieser Zwang gilt als die neue Gerechtigkeit.

Diese „Geschlechtergerechtigkeit“ sollen wir in der Sprache zum Ausdruck bringen. Was kommt dabei heraus? Die Sprache wird undeutlich. Sie ist an einem modischen Ideal orientiert, das wir morgen oder spätestens übermorgen als falsches Ideal ansehen werden. Sie ist in den Wind gesprochen.

Dieses war der zweite Streich. Eine kleine Zusammenfassung und ein paar Tipps:

Teil 2: Gender und das Ende der Geschlechter, wie wir sie kennen

Nach dem ersten Schritt kommt der zweite. Wir haben A gesagt, nun sollen wir B sagen. Die Stimme im Navi, die uns unablässig ermahnt hatte „Bei der nächsten Gelegenheit, bitte wenden“, haben wir überhört. Wir sind weiter gefahren, die geschlechtergerechte Sprache war eine Zwischenstation. Nun geht es weiter in Richtung gendergerechte Sprache.

Nun soll gegendert werden mit Rücksicht auf diejenigen, die sich nicht eindeutig dem einen oder anderen Geschlecht zuordnen können und die sich unwohl fühlen, wenn sie als männlich oder weiblich angesprochen werden. Diese Entwicklung wurde von der Weltfrauenkonferenz eingeleitet, bei der die Trennung von Frauen und Männern schon vorausgesetzt war; sie steht im Zusammenhang mit dem Kampf gegen Homophobie und Transphobie und der Einführung von sexueller Vielfalt in die Bildungspläne für die Schulen.

Die Sprachvorgaben des zweiten Schritts fordern das Partizip als – angeblich – neutrale Form, also zum Beispiel die Umbenennung des Studentenheims in „Studierendenheim“, sie verlangen den Unterstrich, der symbolisch Platz bieten soll für die, die sich nicht als weiblich oder männlich verstehen, oder das Gender-Sternchen. Also: „Schriftsteller_innen“, „Schriftsteller*innen“ oder „Schreibende“. 

Die Doppelnennungen, die im ersten Schritt gefordert wurden, sind nicht mehr nötig. Das macht die Forderung nach gerechter Sprache unglaubwürdig und erklärt die Forderungen des Sprachfeminismus im Nachhinein für ungültig. Kaum haben wir uns an die Formulierung „Studentinnen und Studenten“ gewöhnt, kommt die neue Parole: Es soll jetzt „Studierende“ heißen. Hier offenbart sich, wie zeitgebunden und unzuverlässig das Ideal der Gerechtigkeit ist, hinter dem alle herlaufen sollen.

Als wir „Studentinnen und Studenten“ sagten, sind wir den Frauen gerecht geworden (besser gesagt den Feministen), aber nicht denen, die sich keinem Geschlecht zuordnen können. Denen sollen wir jetzt gerecht werden. Aber: Wenn wir nun „Studierende“ sagen, stellt sich die Frage: Gilt plötzlich das Argument nicht mehr, dass Frauen unterdrückt und ausgegrenzt werden, wenn man nicht die Innen-Form verwendet? Wieso sind die Vertreter der gerechten Sprache einverstanden, wenn man „die Studierenden“ sagt, machen einem aber einen moralisierenden Vorwurf, wenn man „die Studenten“ sagt? Das sollten sie mal erklären.

Hinter den Handreichungen und Ratschlägen stecken offene Drohungen gegen alle, die sich nicht beugen wollen. Es ist längst soweit, dass es als Vorwurf gilt, wenn jemand „bewusst nicht gendert“. Immer mehr Universitäten verweigern inzwischen die Annahme von Arbeiten, die nicht gegendert sind.

Wir sollen alle gendern. Kirchen, Gewerkschaften, Rundfunkanstalten, Parteien, Universitäten, Gemeinden – ja, man hat den Eindruck, dass jeder Alpen- und Tierschutzverein mitmacht – alle geben Anleitungen heraus, wie man gendern soll, wie eine „geschlechtergerechte Sprache“ im Alltag umgesetzt werden kann, um nicht als rechtspopulistisch erkannt und verdammt zu werden. Der Ton ist rau geworden. Wer nicht gendern will, gilt als Nazi. Es drohen Strafen.

 

 

Nachsatz des Webmasters:    auch die Diözese St.Pölten ist diesem Irrtum verfallen - mit bischöflicher Zustimmung!

 


Kardinal Sarah: „Europa hat mit Gender-Ideologie keine Zukunft“ – Menschen sollen aktiv werden, und nicht warten, daß andere sie verteidigen

 

 
Kardinal Sarah: "Mit der Gender-Ideologie betreiben UNO und EU ideologischen Kolonialismus"

(Madrid) „Der Kampf gegen die Gender-Ideologie ist ein Kampf für die Menschheit.“ Das sagte Kardinal Robert Sarah, der Präfekt der Gottesdienstkongregation am Rande eines Vortrags im spanischen Avila. Die Gender-Ideologie bedeute eine reale Gefahr, daß der Westen und Europa „keine Zukunft“ haben.

Der Kardinal aus Guinea war am 24. Mai Gast bei den Jornadas Mujer, Familia y Sociedad über die Frau, die Familie und die Gesellschaft an der Katholischen Universität von Avila. Sarah sprach dort zum Thema „Die Gender-Ideologie und ihre Auswirkungen“.

„Gefahr einer ideologischen Kolonialisierung“

Bei einer Begegnung mit der Presse sprach der Kardinal im Zusammenhang mit der Gender-Ideologie von der „Gefahr einer ideologischen Kolonialisierung“. Die „beiden großen Herausforderungen für die Gesellschaft heute sind die Gender-Ideologie und der islamische Fundamentalismus“. Darauf habe er auch bei der jüngsten Bischofssynode in Rom hingewiesen.

„Die Gender-Ideologie ist auch in die Kirche eingedrungen“, so Sarah.

Es gebe „einige Kirchenvertreter, die glauben, daß es möglich sei, die Homo-Ehe zu akzeptieren.“ Das sei aber unmöglich: „Die Gender-Ideologie leugnet die Komplementarität zwischen Mann und Frau, und daß die Sexualität ein Geschenk Gottes ist.“

Die Gender-Ideologie „will den Menschen von der Sexualität trennen“, das aber bedeute, „daß dieser Weg zur Zerstörung der Familie, der christlichen Anthropologie und letztlich von Gottes Plan führt“.

Kardinal Sarah sprach von einem „westlichen Problem“. Die Gender-Ideologie gehe von den westlichen Staaten darunter Westeuropa aus und breite sich dort aus, während es in Asien und Afrika dieses Problem nicht gebe.

Bei der Gender-Ideologie „handelt es sich um einen regelrechten ideologischen Kolonialismus, den die UNO und die Europäische Union auch auf die Entwicklungsländer übertragen möchten“.

„Kirche hat Plan Gottes zu verteidigen“

Wenn es auch stimme, daß die Kirche niemanden verurteilen solle, so stimme es um so mehr, daß die Kirche aber auch den Plan Gottes zu verteidigen habe. Der Mann ist auf die Frau ausgerichtet und die Frau auf den Mann. In diesem Plan ist der Mann nichts ohne die Frau und die Frau nichts ohne den Mann, und als Frucht dieser gegenseitigen Ergänzung kommt als drittes Element das Kind hinzu als Ausdruck ihrer Liebe.

Hinter der Gender-Ideologie als Form des ideologischen Kolonialismus stehe maßgeblich die von US-Präsident Barack Obama vorangetriebene Politik, die auch von der demokratischen Bewerberin, um seine Nachfolge, Hillary Clinton, geteilt werde. Konkret spielte Kardinal Sarah auf eine Aussage Clintons vom April 2015 bei einer Feminismuskonferenz im Lincoln Center in Manhattan an, die Regierungen sollten „Zwang ausüben, um die die traditionellen religiösen Dogmen neu zu definieren“. Hillary Clinton griff dabei namentlich die katholische Kirche und deren Widerstand gegen Abtreibung und Homosexualität an.

„Es ist ein Kampf zwischen der Finsternis und Gott, ein Kampf Satans gegen Gott“, so der Kardinal, der daran erinnerte, daß die Christen „immer von Satan angefeindet und bekämpft werden“, deshalb sollten die Christen zusammenstehen, „um sich gegen diesen Angriff zu verteidigen und um den Glauben und die Familie zu verteidigen“.

Auf eine Journalistenfrage antwortete der Kardinal, daß US-Präsident Obama „kein Diktator ist, weil er nichts im Alleingang aufzwingen kann.“ Er habe aber großen Einfluß und viel Macht, die er einsetzen könne, gerade auf wirtschaftlichem und finanziellem Gebiet. „Er kann jenen die Finanzierungen nehmen, die sich dem ideologischen Kolonialismus widersetzen.“

Kardinal Sarah fordert in diesem Zusammenhang auf, dem Wirtschaftsdruck nicht nachzugeben, und das Geld nicht als einen Gott zu betrachten. Als konkretes Vorbild nannte der Präfekt die Schwestern der Armen, die sich dem ideologischen Zwang der Gesundheitsreform von Präsident Obama, der Obamacare widersetzten. Die Kirche könne in keinem Fall, einen solche Zwang akzeptieren, so der Kardinal.

„Ohne Kinder hat Europa keine Zukunft, sondern werde islamisch“

Bei seinem anschließenden Vortrag berichtete Kardinal Sarah über die Entstehung und die Entwicklung der Gender-Ideologie. Dann führte er aus, wie die UNO und die EU diese Ideologie fördern und mit neuen Gesetzen eine neue Wirklichkeit schaffen möchten.„Wir müssen kämpfen, um uns dieser widernatürlichen Ideologie zu widersetzen, die sich gegen die göttliche Lehre richtet.“

Die Christen sollten in diesem Kampf eine Geschlossenheit finden und mit anderen Gruppen und Religionsgemeinschaften zusammenzuarbeiten, denn hier gehe es „nicht nur um die Verteidigung der christlichen Lehre, sondern um die Verteidigung der Menschheit“.

Die Abtreibung sei fester Bestandteil der Gender-Ideologie. Sie sei der „brutalste und kriminellste Angriff gegen die Schwächsten“.

Die „Homo-Ehe“ werde „keine Zukunft“ haben, so der Kardinal, weil zwei Männer oder zwei Frauen kein Leben weitergeben können.„Die große Gefahr für den Westen ist, daß er keine Kinder hat. Ohne Kinder aber hat er auch keine Zukunft.“

Die Kinderlosigkeit sei die Folge einer falschen Sichtweise des Lebens und der Wirklichkeit. Vor allem bleibe sie nicht ohne handfeste Konsequenzen: „In Europa sehe ich, daß die Bevölkerung einiger Stadtteile völlig muslimisch geworden ist.“ Kardinal Sarah forderte daher die Laien auf, die Verteidigung selbst und auf sich allein gestellt in die Hand zu nehmen und nicht zu warten, daß andere sie verteidigen.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: InfoVaticana

 


Familien-Bischof: Gender-Theorie ist kultureller Rückschritt


Kurienerzbischof Vincenzo Paglia - ANSA

16/05/2017 10:34


Ohne die Familie gibt es keine Kultur, so fasst der Großkanzler des Päpstlichen Ehe- und Familieninstituts „Johannes Paul II.“, Kurienerzbischof Vincenzo Paglia, die Bedeutung der Familie zusammen. Doch, so der Kurienerzbischof mit Blick auf die Auswüchse der so genannten „Gender-Theorie“, ohne die natürliche Unterscheidung zwischen Mann und Frau kann es auch keine Familie geben. Anlässlich des Internationalen Tages der Familie, den die UNO am Montag durchgeführt hat, ging der vatikanische Familien-Bischof Paglia auf die heutigen Gefahren in der Gesellschaft ein, die der Familie nicht immer den ihr „gebührenden Platz“ einräume.

„Es gibt da zuerst einmal ein kulturelles Problem, indem jenes ,Wir´ zerstört wird, das eben die Familie ist. In einem individualistischem Kontext, wie es in unserer heutigen Gesellschaft der Fall ist, wird leider dieses ,Wir´ auf radikale Weise angegriffen. Deshalb ist es enorm wichtig, der Familie die Würde zu geben, die ihr zusteht. Im Übrigen fußt unsere Gesellschaft darauf.“

Eine wichtige Rolle spiele die Bildung, fügt Erzbischof Paglia an. Der ehemalige Präsident des nun aufgelösten Päpstlichen Familienrates ist für das Familieninstitut zuständig, das sich an der päpstlichen Lateran-Universität befindet, aber unabhängig von dieser Theologen zu Ehe- und Familienfragen ausbildet. Eine große Gefahr bergen Paglia zufolge die Auswüchse der sogenannten Gender-Theorie, denen zufolge die Unterscheidung der Geschlechter ein bloß kulturelles Konstrukt ist.

„Papst Franziskus hat mehrmals in seinen Katechesen über die Familie gesagt, dass diese sogenannte Gender-Theorie ein kultureller Rückschritt sei; stattdessen muss die Gesellschaft die Kraft der Unterscheidung wiederfinden. Die Beseitigung der Unterscheidungskraft ist also das Problem. Das Verhältnis zwischen Mann und Frau kann man nicht lösen, indem man die Dimension der Natur umgeht und stattdessen nur die kulturelle Dimension berücksichtigt. Mann und Frau müssen stattdessen im Dialog stehen. Der Papst hat gleich doppelt Recht, wenn er sagt, man könne eine Ideologie wie diese nicht aufzwingen, erst recht nicht, wenn sie dann auch noch zu einem Rückschritt führt.“

(rv 16.05.2017 mg)

Fastenzeit 2017

 

Einen aktuellen Hirtenbrief von Weihbischof Dr. Andreas Laun zum Genderwahn lesen Sie unter http://www.kath.net/news/58970

Der letzte aufrichtige Katholik: Bischof Laun erklärt Gender-Ideologie zur Lüge des Teufels

Bischof Laun wird sich auch weiter nicht den Mund verbieten lassen. Foto: unzensuriert.at
Bischof Laun wird sich auch weiter nicht den Mund verbieten lassen.
Foto: unzensuriert.at
29. März 2017 - 11:00

Die HOSI (Homosexuelle Initiative) sieht Rot. Sie wirft einem „Herrn Laun“ vor,  einen Text verfasst zu haben, der „derart hetzerische und menschenrechtsverachtende Passagen und Vergleiche“ beinhaltet, „dass eine strafrechtliche Relevanz zu prüfen ist“.

Laun spricht Klartext zur Genderideologie

Bei dem „Herrn Laun“ handelt es sich um den Salzburger Weihbischof und Ordenspriester (der Oblaten des hl. Franz von Sales) Andreas Laun und bei dem Text um einen Hirtenbrief, den der Bischof auf dem Online-Magazin der römisch-katholischen Kirche kath.net veröffentlichte.

Dort warnt Andreas Laun mit größter Eindringlichkeit vor der Gender-Ideologie und nennt seine Worte dazu „Klartext“.

Einleitend schreibt er, dass es in seiner Diözese „vermutlich mehr Skorpione und Kamele als Christen und natürlich viele Muslime, die Jesus Christus leider noch nicht kennen“ gibt. Doch hegt er die Hoffnung, dass diesen „Hirtenbrief“ viele lesen und dadurch von den warnenden Stimmen des Papstes, vieler Kardinäle (etwa Kardinal Sarah) und Bischöfen der Weltkirche erreicht werden.

Gender-Ideologie ist Lüge des Teufels

Dann aber spricht Bischof Laun tatsächlich Klartext, wenn er zu den zwei teuflischen Ideologien, Nationalsozialismus und Kommunismus, die unendlich viel Leid über die Menschen brachten und sich beide in gewaltigen Lügen über Gott und die Menschen gründeten, eine weitere Ideologie hinzufügt: Die Gender-Ideologie, hinter der für ihn die Lüge des Teufels steht.

Der Papst etwa nannte diese Ideologie „dämonisch“ und auch für Bischof Laun ist sie es, denn die Gender-Ideologie „greift vor allem auch nach den Kindern und zerstört die Liebe zwischen Mann und Frau, die Familie“.

Teufel ist Meister der Lüge

Dann erklärt Bischof Laun, dass der Teufel ein Meister des Lügens ist und wie leicht es ist, dass Menschen auf Lügen hereinfallen. Im Reich Hitlers hat für ihn der Teufel behauptet, dass eine Rasse besser als die andere wäre und bei den Kommunisten bediente sich der Teufel der Lüge, dass durch die Enteignung alle Menschen gleich werden, „aber die Folgen waren in beiden Systemen Diktatur und Ströme von Blut“.

Unterschied von Mann und Frau keine Einbildung

Jetzt, mit Gender, lautet die Lüge: Es gibt nicht wirklich Mann und Frau, sondern: Dass die Menschen Frauen oder Männer sind, ist nur Einbildung, in Wirklichkeit sei dieser Unterschied eine Erfindung der Menschen selbst. Daher könne jeder Mensch selbst entscheiden, was er sein will, Mann oder Frau, und nur deswegen gibt es Männer und Frauen. Zu sagen, es gäbe sie wirklich, nennen die Ideologen abschätzig "Zwangsheterosexualität". Besonders gefällt dem Teufel bei dieser Lüge, dass es irgendwie gestörte Männer und Frauen gibt, die anatomisch eine kleine Missbildung haben oder eine sexuelle Anziehung zum eigenen Geschlecht verspüren und damit seine Lüge zu bestätigen scheinen.

Genderideologen verachten den Leib

Falls man also, so Bischof Laun, diese Lüge ernst nehmen würde, „gäbe es eine menschliche Gesellschaft ohne den Unterschied von Mann und Frau“, denn dieser Unterschied kann ja laut Gender-Ideologie einfach beseitigt werden.

Darüber, dass nur Frauen Kinder gebären können, schweigen sie, aber sie behaupten immerhin, dass Männer genauso gut wie Frauen für Kinder sorgen können und dass daher auch Homosexuellen erlaubt sein müsse, Kinder zu adoptieren. In dieser Lüge steckt auch eine uralte Verachtung des Leibes, der angeblich keine wirkliche, keine bestimmende Bedeutung habe, nur Material wäre, mit dem Menschen machen können, was immer sie wollen und können.

Skurrile Dummheiten

Weiters erklärt er, dass diese Lüge deswegen schwer zu durchschauen ist, weil das Ganze derart verrückt ist, dass man es kaum glauben kann. Trotzdem beharren die Vertreter der Gender-Ideologie darauf, dass es zur Selbstbestimmung des Menschen gehört, zu entscheiden ob man Mann oder Frau sein will. Bischof Laun führt dann noch so skurrile Dummheiten an, wie das Vermeiden von Begriffen wie Vater und Mutter, die dann durch „Elter 1“ und „Elter 2“ ersetzt werden. Auch bringt er als weiteres Beispiel für den überall grassierenden Genderwahn „die Umrüstung von Verkehrszeichen auf männliche und weibliche Figürchen“.

Überall wird bereits gegendert

Dann kritisiert Bischof Laun Regierungen, die dieses Gendermainstreaming auch noch unterstützen, etwa durch Förderung von dementsprechenden Lehrstühlen.

Man hat Lehrstühle dafür errichtet, man zwingt Studenten und Schüler, Kurse zu machen und nur „gegenderte“ Prüfungsarbeiten abzugeben, man passt Formulare an, man passt die Sprache an, soweit dies geht.

Auch der Unfug, dass etwa das Geschlecht in Personalausweisen nicht mehr erwähnt werden soll, wird von ihm thematisiert, genauso wie der Wahnsinn, das „Transvestismus und Geschlechtsumwandlungen als denkbar und sogar wünschenswert“ gelten, was in folgenden mahnenden Worten seinen Ausdruck findet:

Liebe Gläubige, hinter der Gender-Ideologie steht die Lüge des Teufels, und auch diese Lüge bringt Unglück über die Menschen, wie alle seine Lügen im Lauf der Geschichte.

Bischof Laun wird sich auch weiter nicht den Mund verbieten lassen

Weihbischof Andreas Laun wird im Herbst 75 Jahre alt, was bedeutet, dass er als Bischof in den Ruhestand treten wird. Doch die Hoffnung, dass er dann schweigt, wird er den Gendermainstream-Jüngern und sonstigen Gesellschaftszerstörern nicht erfüllen (trotz etwaiger Klage-Drohungen der HOSI).

Er war auch der einzige hohe Repräsentant der österreichischen katholischen Kirche, der den Mut hatte, zu sagen, dass Alexander Van der Bellen in allen heiklen und gefährlichen Fragen (Lebensschutz, Gottesfrage, Gender) auf der falschen Seite stehe.

Bei Norbert Hofer hingegen meinte er, dass alles was man von ihm liest und hört, vernünftig und in Ordnung ist und dass für und nicht gegen Hofer spricht, „dass ihn die Linken hassen und mit ihrer erprobten „Nazikeule“ prügeln“.  Daher erklärte Bischof Laun damals, dass man „nur Hofer wählen“ kann.

 


Fünf Warnungen von Papst Franziskus zur Gender-Ideologie

 

Im Lauf seines Pontifikates hat Papst Franziskus verschiedene Warnungen zur Gender-Ideologie ausgesprochen, einem Trend, der von der Prämisse ausgeht, dass das Geschlecht eines Menschen keine biologische Realität ist, sondern ein soziokulturelles Konstrukt. Verschiedene Regierungen und Lobby-Gruppen versuchen, sogar Kindern und Jugendlichen durch Erziehung diese auch wissenschaftlich kritisierte Theorie aufzuzwingen.

Hier sind fünf klare Warnungen des Heiligen Vaters zu diesem umstrittenen Thema:

1) Es ist "ideologischer Kolonialismus"

Ende Juli 2016 sagte der Papst zu den Bischöfen Polens: "In Europa, in Amerika, in Lateinamerika, in Afrika, in einigen Ländern Asiens gibt es einen wahren ideologischen Kolonialismus.  Und einer von diesen – ich nenne ihn unverhohlen beim Namen – ist die Gender-Theorie! Heute wird den Kindern – den Kindern! – in der Schule beigebracht, dass jeder sein Geschlecht selber wählen kann. Und warum wird das gelehrt? Weil die Lehrbücher von den Personen und den Institutionen kommen, die dir das Geld geben. Das sind die Formen von ideologischem Kolonialismus, die auch von sehr einflussreichen Ländern unterstützt werden. Und das ist schrecklich."

2) Sie "höhlt das anthropologische Fundament der Familie aus"

Im nachsynodalen apostolischen Schreiben Amoris Laetitia über die Liebe in der Familie, das im April 2016 veröffentlicht wurde, erklärt der Heilige Vater unter Nummer 56, dass die Gender-Ideologie "eine Gesellschaft ohne Geschlechterdifferenz in Aussicht stellt und die anthropologische Grundlage der Familie aushöhlt". Auch wird die menschliche Identität einer individualistischen Wahlfreiheit ausgeliefert, die sich im Laufe der Zeit auch ändern kann.

"Diese Ideologie fördert Erziehungspläne und eine Ausrichtung der Gesetzgebung, welche eine persönliche Identität und affektive Intimität fördern, die von der biologischen Verschiedenheit zwischen Mann und Frau radikal abgekoppelt sind", beklagt der Heilige Vater.

3) Sie ist ein "Fehler des menschlichen Geistes"

Im März 2015 bezog sich der Papst auf "ideologischen Kolonialismus", der die Familie ernsthaft betreffe: Es handele sich um "Modalitäten und Vorschläge, die in Europa existieren und auch bis auf die andere Seite des Ozeans gelangen. Die Gender-Theorie, dieser Fehler des menschlichen Geistes, schafft so viel Verwirrung."

4) "Ein Rückschritt"

Im April 2015 hielt der Papst eine Katechese über den von Gott als Mann und Frau geschaffenen Menschen und sagte: "Die moderne, zeitgenössische Kultur hat neue Räume, neue Freiheiten und neue Tiefen eröffnet, um das Verständnis dieses Unterschieds zu bereichern. Aber sie hat auch viele Zweifel und viel Skepsis eingeführt. Ich frage mich zum Beispiel, ob die sogenannte Gender-Theorie nicht auch Ausdruck von Frustration und Resignation ist, die darauf abzielt, den Unterschied zwischen den Geschlechtern auszulöschen, weil sie sich nicht mehr damit auseinanderzusetzen versteht. Ja, wir laufen Gefahr, einen Rückschritt zu machen. Denn die Beseitigung des Unterschieds ist das Problem, nicht die Lösung."

Hier können Sie den gesamten Text der Katechese "Die Familie: Mann und Frau" von Papst Franziskus nachlesen.

5) Diese "Indoktrination" gehört nicht in den Schul-Unterricht

In einer der üblichen fliegenden Pressekonferenzen auf der Rückkehr von internationalen Reisen, genauer gesagt auf jener des Rückflugs von Aserbaidschain nach Rom, hat der Papst erklärt: "Man muss die Menschen begleiten, so wie Jesus das getan hat. Wenn ein Mensch, der sich in dieser Lage befindet, vor Jesus gelangt, dann wird dieser ihm sicher nicht sagen: Geh weg, du bist homosexuell. Nein. Ich habe über diese Bosheit gesprochen, mit der heute durch die Gender-Theorie Indoktrination betrieben wird. Ein Vater aus Frankreich hat mir von seinem zehnjährigen Sohn erzählt. Der hat beim Mittagessen der Familie auf die Frage, was er später mal werden will, geantwortet: Ein Mädchen! Da wurde dem Vater klar, dass das Kind in der Schule über die Gender-Theorie unterrichtet wird, und das ist gegen das Natürliche. Das eine ist, dass jemand diese Tendenz hat und sogar sein Geschlecht ändert; etwas anderes ist es, das in den Schulen zu unterrichten, um die Mentalität zu verändern. Das ist es, was ich ideologische Kolonisierung nenne."


Wo bleibt der Aufschrei der Kirche?

 

Es drängt mich, Ihnen nach der Lektüre Ihres Heftes VISION 2000 5/2016 ein paar Zeilen zu schreiben. Von den Schriften, die mir zur Verfügung stehen, ist VISION2000 die einzige in unserer Kirche, die die Dinge beim Namen nennt und die dafür auch eine konstante Meinung hat. Sie sagen mit unterschiedlichen Worten, was zu sagen ist: dass Abtreibung eine schwere Sünde, eine Tötung, also ein Verbrechen ist, dass herbeigeführter Frühtod abzulehnen ist aus denselben Gründen, dass alles, was mit Gender zu tun hat, ein Wahnsinn, eine Umkehrung des Willens des Schöpfers ist (das wollen die Betreiber ja gerade hinkriegen!), dass Präimplantationstechniken oder die uns sicherlich bevorstehenden Kreuzungen zwischen Mensch und Tier abzulehnen sind – solange wir uns noch katholische Christen nennen.

 

Worüber ich mich eigentlich aufrege? Über das „Wischiwaschi“ zu diesen unappetitlichen Dingen, wie es unsere Kirche pflegt. Ich erinnere mich an den Beginn des Bekanntwerdens von Missbrauchsfällen durch Priester: erste Antwort war: „Und Sie, haben Sie nicht gesündigt?“ Zweite Antwort: „Barmherzigkeit üben mit den Tätern“. Das hieß damals, etwa in den Siebzigerjahren: unter den Teppich kehren, schweigen, dulden, nicht veröffentlichen, (…)

 

Eine Diözese (ich glaube Boston) ist an den eingegangenen Klagen bankrott gegangen, vom Imageschaden der katholischen Kirche und den dazugehörigen Austritten ganz abgesehen. Und wie spät erst hat man sich der Opfer erbarmt?! Und heute? Gendermainstreaming wird in unserer Kirche prinzipiell hingenommen, bejaht, usw. Wo bleibt da der Aufschrei der Amtskirche? Und das ist, was ich hier eigentlich am meisten ausdrücken will: Wo bleibt der Aufschrei unserer Kirche? Und damit bin ich zurück beim Ausgangspunkt: Ich danke Ihrer Zeitschrift, dass wenigstens diese immer wieder solch einen Aufschrei absetzt. Mögen viele Ihre Zeitung lesen!

Robert Freund, A-1170 Wien  aus der Zeitschrift Vision2000.

Dienstag, 18. Oktober 2016

Der Kampf gegen Gender ist hart und bedarf eines langen Atems

Auf der ersten Demo gegen den "Bildungsplan 2015" in Stuttgart sprachen die Redner noch auf einem umgedrehten Bierkasten
Der Kampf gegen die Einführung der Gender-Ideologie in die Schulen Hessens ist in eine entscheidende Phase getreten:

Es geht nun darum, möglichst viele zu motivieren, zur Demonstration von 'Demo für Alle' am 30. Oktober 2016 nach Wiesbaden zu kommen.

An diesem Sonntag müssen wir auf dem Luisenplatz vor dem Kultusministerium der politischen Elite – nicht nur Hessens, sondern ganz Deutschlands - zeigen, dass das, was sie mit den Kindern vorhaben, Unrecht ist. Wir müssen der herrschenden politischen Elite klar und deutlich sagen, dass sie nicht legitimiert sind für das, was sie den Kindern antun wollen.

Ja, denn die Gender-Ideologie ist ein Angriff auf die Kinder, auf die Ehe, auf die Familie, auf das Erziehungsrecht der Eltern und auf die christlichen Wurzeln unseres Landes.

Die Kritik aus dem Vatikan ist eindeutig: Papst Benedikt XVI. nannte den Genderismus eine „anthropologische Revolution“. Papst Franziskus bezeichnet Gender als einen globalen Krieg gegen die Ehe.

Diese schwerwiegenden Worte sind keineswegs übertrieben.

Allen Menschen guten Willens muss klar sein, dass der Kampf, den wir gegenwärtig führen, von höchster Bedeutung und maßgeblich für die Zukunft ist.

Die Gender-Revolution ist an Radikalität kaum zu überbieten, denn sie maßt sich an, die Schöpfungsordnung selbst überwinden zu wollen. Sie ist so utopisch wie zerstörerisch für die Seelen der Kinder, die dieser Indoktrination in den Schulen unterworfen werden sollen.

Deshalb meine Bitte an Sie: Beteiligen Sie sich an diesem Kampf in der Form, die Ihnen möglich ist. Beteiligen Sie sich an den Petitionen gegen diesen Wahnsinn und kommen Sie zur „Demo für Alle“ am 30. Oktober 2016 in Wiesbaden. Details finden Sie hier.

An dieser Stelle ist jedoch wichtig anzumerken, dass sich unser Kampf gegen diese irrsinnige Revolution nicht an der Teilnahme mit der Demo am 30. Oktober erschöpfen kann.

Wir müssen auch das schon ins Auge fassen: Was Hessen anbelangt, ist das große Ziel die Landtagswahl im Jahr 2018.

Es ist von absoluter Notwendigkeit, dass der Protest gegen den Gender-Lehrplan von CDU-Kultusminister Lorz (falls nötig) noch 24 Monate am Leben bleibt!

Sollte dies gelingen, würde dieser Gender-Lehrplan ein wichtiges Thema im Wahlkampf für die Landtagswahl 2018 werden und somit ein starkes Druckmittel auf die Politiker jeglicher Couleur.

Der Druck wird sich noch zusätzlich erhöhen, denn die Debatte (und damit der Widerstand) um den neuen Lehrplan wird unausweichlich auch in den Schulen selbst, das heißt, unter den Lehrern und den Eltern mit Schulkindern, entflammen.

Es ist auch dann möglich, dass die schwarz-grüne Landesregierung sich immer noch über jeden Einwand und Protest gegen den Gender-Lehrplan hinwegsetzt und darauf beharrt, ihn den Eltern weiterhin aufzuzwingen. Die Regierung, die aber so etwas wagt, wird nur eines ernten: Empörung, Abscheu, Verachtung!

Zudem dürfen wir nicht vergessen, dass Gender eine globale Revolution ist. Konkret bedeutet das, dass diese Revolution in der einen oder anderen Weise in allen Bundesländern (um uns auf Deutschland zu beschränken) implementiert wird.

Unser Kampf muss also noch viel größer werden und sich auf alle Bundesländer ausweiten.

So wie die Gender Revolution global ist, muss unser Kampf gegen diesen gefährlichen Irrsinn global - und langfristig - sein.

Dieser Kampf wird erschöpfend, hart und nicht selten frustrierend sein. Doch immer wird er vor den Augen Gottes verdienstvoll sein.

Gehen wir nun an die Arbeit!

 

 

Britischer Bischof Davies warnt vor der 'Genderideologie'
„Heute werden wir ermutigt – teilweise gewaltsam -, eine Genderideologie nicht nur zu tolerieren, sondern akzeptieren“ - Er warne schon lange, dass der Verlust des christlichen Glaubens ein Vakuum hinterlässt, in dem neue Ideologien entstehen werden

 


Papst verurteilt Gendertheorie „Krieg zur Zerstörung der Ehe“

          

Papst Franziskus hat mit überraschend deutlichen Worten die Gendertheorie verurteilt. Sie werde in französischen Schulen unterrichtet, obwohl sie gegen die natürliche Ordnung sei.

von , Rom

© Reuters Papst Franziskus bei der fliegenden Pressekonferenz.

Papst Franziskus hat auf dem Rückflug vom Kaukasus die „hinterlistige Indoktrinierung mit der Gendertheorie“ kritisiert. In seiner fliegenden Pressekonferenz berichtete er am Sonntagabend von einem französischen Vater, der ihm erzählt habe, wie der zehnjährige Sohn eines Tages auf die Frage, was er einmal werden wolle, geantwortet habe: „Ein Mädchen.“ Da sei dem Vater klar geworden, „dass in Schulbüchern weiterhin die Gendertheorie unterrichtet wird, obwohl diese gegen die natürliche Ordnung ist“, sagte der Papst und warf den Schulen den Willen zur „Änderung der Mentalitäten“ und eine „ideologische Kolonisierung“ vor. Die Gendertheorie geht davon aus, dass Geschlechter lediglich soziale Konstruktionen sind.

Jörg Bremer Folgen:

Schon in der georgischen Hauptstadt Tiflis hatte der Papst am Samstag die Gendertheorie verurteilt, die Teil eines „weltweiten Kriegs zur Zerstörung der Ehe" sei. Etwas ganz anderes sei es, homosexuell zu sein oder sein Geschlecht ändern zu wollen, ergänzte Franziskus. Er habe letztes Jahr im Vatikan „Zeit mit einem Spanier verbracht“, der als Mädchen geboren wurde, sich aber als Mann gefühlt habe und darum sein Geschlecht per Operation änderte. Dieser Mann habe ihn zusammen mit seiner Frau in Rom besucht. „Ich habe sie empfangen, sie waren glücklich.“

„Sünde ist Sünde“

Das Leben „ist, wie es ist; man muss die Dinge nehmen, wie sie kommen“. Freilich sei Homosexualität aus katholischer Sicht kein Grund zum Jubeln. „Sünde ist Sünde.“ Doch darum dürften Gemeinden Homosexuelle nicht aus der katholischen Kirche ausgrenzen. Sie sollten integriert, begleitet und näher zu Gott geführt werden. Das würde auch Jesus mit der Barmherzigkeit Gottes heute tun, sagte der Papst.


 

Homosexualität oder Transsexualität nicht angeboren – Neue Studie widerlegt Homo-Lobby und Gender-Theorie

http://www.katholisches.info/2016/08/24/homosexualitaet-oder-transsexualitaet-nicht-angeboren-neue-studie-widerlegt-homo-lobby-und-gender-theorie/


23. Juni 2016, 14.25 Uhr – Dringender Aufruf von Maria Rosa Mystica an die Kinder Gottes.

 

Kleine Kinder Meines Herzens, der Friede Gottes sei mit euch.

 

Kleine Kinder, wenn die Regierungen dieser Welt die Gesetze der Gender-Ideologie genehmigen, werden die Transgender Gesellschaften morgen durch den Geist des Bösen geprägt sein, sie werden vereint mit allen Sekten die größten Verfolger des Volkes Gottes sein. Ich sage euch, diese Transgender Gesellschaften werden jeden Tag stärker werden; sie zielen darauf ab den Status wie eine katholische Ehe zu erhalten, mit der Familie bestehend aus Vater, Mutter und ihren Kindern, welche die erste und wichtigste Gesellschaft ausmacht.

 

Die Gender Ideologie ist das Werk Meines Widersachers, der die Familie, als wesentlichen Kern der anderen Gesellschaften, zerstören möchte. Beachtet was das Heilige Wort Gottes in der Genesis sagt: Und Gott schuf den Menschen nach Seinem Bild. Und Er schuf sie als Mann und Frau. Und Er sagte ihnen: Wachset und vermehret euch und füllt die Erde und macht sie euch untertan. (Gen 1,27-28) Wenn aber zwei Männer oder zwei Frauen ehelich vereint sind, können sie sich fortpflanzen und ein anderes Leben erschaffen? Nein, ihr irrt euch, ihr Sodomiter, ihr seid Kinder der Ungerechtigkeit; Sklaven der Unreinheit, die ihr dem Fürsten dieser Welt dient!

 

Kleine Kinder, während der letzten Herrschaft Meines Widersachers werden die großen Nationen durch Transgender-Führer regiert werden! Sie werden ihre Ideologie und ihre Sitten mit Gewalt durchsetzen und alle die ihren Gesetzen nicht gehorchen, werden eingesperrt, gefoltert und viele werden das Leben verlieren, weil sie dieser Ideologie nicht folgen und sie nicht akzeptieren. Die allergrößten Verfolgungen des Volkes Gottes werden von Seiten dieser Transgender Gesellschaften kommen. Die Erde wird von ihnen in allen ihren Bereichen betroffen werden: sozial, wirtschaftlich, religiös, politisch, kulturell und sportlich.

 

Erhebe dich Volk Gottes, erwache aus deiner Lethargie, denn es nähern sich die Tage der Dunkelheit! Bereitet euch geistig vor, denn in jenen Tagen gibt es keinen Waffenstillstand; die Angriffe kommen von allen Seiten und euer Geist wird ein großer Kampfplatz sein, wo nur das Gebet und das Vertrauen in Gott euch die Freiheit gibt. In der Zeit, welche die letzte Herrschaft Meines Widersachers dauert, wird die Hölle auf die Erde umgesiedelt sein und all jene, die sich von Gott trennen oder in der geistigen Dunkelheit gehen, werden verloren gehen.

 

Lasst Meinen Rosenkranz nicht los, Kleine, betet ihn in jedem Augenblick; versiegelt euren Geist jeden Tag mit dem Blut Meines Sohnes. Seine Macht, zusammen mit Meinem Rosenkranz, sind mächtige Waffen um die Herrschaft der Dunkelheit zu bekämpfen. Weiht euch alle Tage dem Kostbaren Blut Meines Sohnes und weiht eure Familien, damit in den sich nähernden Tagen der Finsternis keiner verloren gehe. Wenn ihr nicht betet, wird Mein Widersacher mit seinen Dämonen die Macht über euch erhalten; darum müsst ihr ab jetzt aus eurem Geist Festungen des Gebetes machen, damit ihr im Glauben fest bleiben und alle Brandpfeile abweisen könnt, die euch Mein Widersacher sendet. Euer Geist repräsentiert die Seele, erlaubt nicht, dass sie aus Mangel an Gebet verloren geht.

 

Jeden Pfeil, den ihr in den Geist erhaltet, müsst ihr sofort zurückweisen mit einem Stoßgebet zum Kostbaren Blut Meines Sohnes oder ruft Mich und sagt: "Gegrüßt seist du allerreinste Maria, komm mir zu Hilfe." Und Ich, eure Mutter, werde zu eurer Hilfe fliegen. Ruft auch Michael, verrichtet alle Tage sein Kampfgebet, indem ihr sagt: "Gesegneter Heiliger Michael verteidige uns im Kampfe. Sei unser Schutz gegen die Perversität und Hinterhalte der Dämonen. Möge Gott sie zurückweisen, so flehen wir inständig, und du Fürst der Himmlischen Heerscharen, bewaffnet mit der Göttlichen Macht, stoße Satan und seine bösen Geister, welche zum Verderben der Seelen in der Welt umhergehen, in die Hölle hinab. Amen."

 

Bereitet euch also vor, Meine kleinen Kinder, denn die Tage des großen geistigen Kampfes sind am beginnen. Trennt euch von den Dingen und dem Streben dieser Welt. Öffnet eure Herzen der Liebe Gottes und der Liebe dieser Mutter, die auch so sehr liebt und nicht möchte, dass ein einziges ihrer kleinen Kinder verloren gehe. Setzt daher das was Ich euch sage in die Praxis um, damit ihr im Frieden und im Sieg bleiben könnt.

Gebt Meine Botschaften der ganzen Menschheit bekannt.




Heiliger Erzengel Michael, beschütze uns im Kampfe   gegen die Bosheit und die Arglist des Teufels.   Gott gebiete ihm, so bitten wir flehentlich.   Du aber, Fürst der himmlischen Heerscharen,   stürze den Satan und die anderen bösen Geister,   die zum Verderben der Seelen die Welt durchstreifen,   in der Kraft Gottes hinab in die Hölle. Amen.